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Bei der Generalversammlung des GTEV D´Mühlberger Waging gab es über zahlreiche Veranstaltungen in den Wintermonaten zu berichten

Schnalzer haben 178 Mal geprobt - 16 Theaterproben bei den Aktiven

1. Vorsitzender Franz Hofmann berichtete in der Generalversammlung wieder über zahlreiche Veranstaltungen. Auch die Berichte des Jugendleiters, des Schnalzervorstandes und des Vorplattlers hatten es in sich.

Bei der Generalversammlung des GTEV D´Mühlberger Waging im Gasthof Unterwirt in Waging stellte 1. Vorsitzender Franz Hofmann 10 Tagesordnungspunkte vor, beginnend mit dem Bericht des Vorsitzenden selbst. Er blickte auf zahlreiche Veranstaltungen zurück, wie das Schafkopfrennen, das alljährliche Dankeschönessen, die Weihnachtsfeier im Kurhaus, die Preisschnalzen in Schönram und Feldkirchen und die Gemeindemeisterschaft beim Luftwehrschießen des Waginger Schützenvereins an denen sich der Trachtenverein über die Wintermonate beteiligte und selbst veranstaltete. Zudem wurde das Geschenk es Patenvereins GTEV Roth-Kirchanschöring vom Jubiläum im Jahr 2015 eingelöst, ein gemeinsames Eisstockschießen, bei dem der Patenverein mit 3:1 gewann. Auch das veranstaltete Starkbierfest sprach Hofmann kurz an, welches in diesem Jahr nicht so stark besucht war, wie in den Jahren zuvor. Danach gab er einen Ausblick auf die anstehenden Termine und wies bereits auf das Feuerwehrfest der Feuerwehr Waging 2018 hin, bei dem der Trachtenverein so gut es geht unterstützen möchte. Weiter stellte er eine neue Veranstaltung für den Trachtenverein vor, die zukünftig das Seefest ersetzen soll. Am 15. August soll ein Obstangerfest auf de Moier-Hof in Hirschhalm statt finden, welches der Trachtenverein veranstaltet. Mit zünftiger Musik und guter Verpflegung soll eine schöne und gemütliche Veranstaltung für die Besucher entstehen. Zum Schluss berichtete er noch aus den Gebietsversammlungen und teilte mit, dass Hans Hogger als Gebietsvertreter bestätigt wurde und im Oktober 2017 zu Ehren des Namenspatronen des Hl. Rupert eine Messe in Teisendorf für das Gebiet Rupertiwinkel statt finden soll, bei der alle Mitglieder gerne teilnehmen dürfen. Zum Schluss galt sein besonderer Dank dem  Vereinsausschuss für die hervorragende Arbeit in den zahlreichen Ämtern des Vereins. Der Trachtenverein umfasst derzeit 523 Mitglieder.

Vorsitzender Matthias Egger stellte dann den Terminplan für das kommende Jahr vor und bat alle Mitglieder wieder zahlreich an den Veranstaltungen teilzunehmen. Ganze 5 Trachtenfeste sind es im Jahr 2017, bei denen der Trachtenverein Waging eingeladen wurde und von den Mitgliedern wieder fleißig besucht werden sollen. Zum Schluss lobte er noch besonders Arbeit der Jugendleiter im Verein.

Auf die Berichte der beiden Vorsitzenden folgten dann die Worte vom Schnalzervorstand Michi Mühlbacher, der über die vergangene Schnalzersaison zu berichten wusste. Sage und schreibe 178 Mal wurde auf dem Moier-Hof in Hirschhalm in der vergangenen Saison geprobt. Hier galt ein besonderer Dank Stefan Schneider und seiner Familie, die Besitzer des Hofes, die immer alle Arbeitsmittel und Räume zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse bei den Preisschnalzen waren auch recht zufrieden stellend, so Mühlbacher. So konnte beim kleinen Preisschnalzen „Rund um den Waginger See“ in Schönram die beste Pass bei der Jugendgruppe den 3. Preis von 29 Passen, in der Allgemeinen Gruppe den 2. Preis von 25 Passen holen. Weiter berichtete er dann vom Rupertigaupreisschnalzen in Feldkirchen, welches in diesem Jahr an zwei Tagen ausgerichtete wurde. Der erste Tag wurde dabei dem Nachwuchs gewidmet und mit einem guten Programm, unter anderem mit einem Auftritt der Gaujugendgruppe, schön umrahmt. Die beste Jugendpass aus Waging erreichte hier den 12. Preis von 82 Passen. Am darauffolgenden Tag fand dann das große Preisschnalzen der Allgemeinen Passen statt, bei dem sich die Waginger doch diesmal etwas bessere Platzierungen erwartet hätten. So erreichte die beste Pass den 35. Preis von 137 Passen. Mühlbacher betonte jedoch dass die Schnalzer-Gruppe sehr gut aufgestellt ist und dankte am Ende allen Helfern, besonders den Abrichtern der Anfänger für den guten Ablauf bei den Proben in der Schnalzersaison.

Im Anschluss folgte dann ein Bericht der Kinder- und Jugendgruppe von Jugendleiter Robert Babinger. Während der Winterzeit war auch beim Nachwuchs des Trachtenvereins wieder so Einiges geboten. So war die Jugendgruppe wieder beim „Gletsei Geh“ bei zahlreichen Vereinsmitgliedern. Mit den Kindern wurde wieder ein Hirtenspiel einstudiert, das insgesamt 8 Proben umfasste und für 4 Auftritt, nämlich bei der Waldweihnacht, der Weihnachtsfeier des Bayern Fanclubs, der eigenen Kinderweihnachtsfeier im Vereinsheim und der Weihnachtsfeier im Kurshaus, einstudiert wurde. Außerdem wurde wieder eine Kinder- und Jugendweihnachtsfeier von den Jugendleitern im Vereinsheim veranstaltet und der Nachwuchs beteiligte sich mit einer gemeinsamen Fußgruppe mit den Röckifrauen auch wieder am Waginger Faschingszug. Neu war in diesem Jahr ein Flechtkurs im Vereinsheim, bei dem insgesamt 30 Teilnehmer aus der Kinder- und Jugendgruppe, sowie von den Aktiven und Röckifrauen gekommen waren und zwei Frisörinnen verschiedene Frisuren passend zum Dirndlgwand vorführten. Außerdem fand Anfang März ein „Dog für de Buam“ im Vereinsheim statt, zu dem 15 Buam gekommen waren und bei dem verschiedene bayrische Bräuche, wie Fingerhackln und Platteln gezeigt wurden, um wieder neue Buam für die Kinder- und Jugendgruppe begeistern zu können.

1.Vorplattler Andreas Heindl übernahm dann den Bericht der Aktivengruppe. Neben einem Ausflug nach Kaprun zum „Schneedanzln“ wurde von einigen Aktiven in insgesamt 16 Theaterproben das Theaterstück „Der Alptraum“ einstudiert, welches bei der Weihnachtsfeier im Strandkurhaus aufgeführt wurde und bei den Leuten diesmal besonders gut ankam. Weiter berichtete er von einem gemütlichen Zusammentreffen mit den Pidinger Aktiven, mit denen auch noch weitere Aktivitäten geplant sind. Mit 11 Buam und 12 Dirndl ist die Aktivengruppe derzeit recht gut aufgestellt. Besonders bedankte er sich bei Anton Lirk, der zugesagt hat, die Aktivengruppe im nächsten Jahr als Probenspieler zu unterstützen.

2. Bürgermeister Matthias Baderhuber sagte, dass der Trachtenverein eine große Bereicherung für die Gemeinde wäre und bei Aktivitäten des Vereins immer alles „Hand und Fuß“ hat. Besonders lobte er die zahlreichen Veranstaltungen und die gute Jugendarbeit. Mit dem Satz „Danke dass ihr Trachtler seits“ beendet er seine Ansprache.
Vorsitzender Hofmann bedankte sich zum Schluss auch noch besonders bei der Gemeinde für die gute Unterstützung und beendet sodann die Versammlung mit dem Leitspruch „Treu der Heimat, treu dem guten alten Brauch“.

Bericht V. S.

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